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    Trauerkerzen

    Trauerkerzen – Geborgenheit in Zeiten der Trauer

    Stirbt ein Mensch, verliert das Leben an Farbe, Freude und Wärme. Das Abschiednehmen fällt schwer und wühlt die Seele auf. Oft gibt es kaum etwas, dass Angehörige in dieser schweren Zeit tun können, um sich aufzuheitern. Umso wertvoller und wichtiger sind schlichte Riten, die ohne große Worte und Erklärungen dennoch eine tiefe Symbolik entfalten. Einer dieser Riten ist das Entzünden einer Trauerkerze, die in Zeiten der Trauer an den Verstorbenen erinnern und Kraft schenken soll.

    Trauerkerzen – Ein starkes Sinnbild ohne große Worte

    In der besonders herausfordernden Zeit der Trauer hilft vielen Menschen das einfache und ursprüngliche Licht einer Kerze. Denn der Blick in eine sanft flackernde Kerzenflamme kann konzentrieren und beruhigen. Er kann helfen, unruhige, aufwühlende und traurige Gedanken zu sammeln und so zu innerer Ruhe zu finden. Gleichzeitig sind das sanfte Licht und die milde Wärme einer Kerze ein schöner Ausdruck dafür, dass wir uns gerade in Zeiten der Trauer ganz besonders Licht und Wärme für unser Leben wünschen. Wie der Schein der Kerze die Finsternis durchbricht, so soll auch die Dunkelheit und Schwere der Trauer nicht das letzte Wort haben. Eine Trauerkerze ist daher auch ein Zeichen der Hoffnung, dass das Licht des Lebens stärker ist als die Dunkelheit des Todes.

     

     

    Trauerkerzen – Ein offenes Trauersymbol

    Kerzen wurden schon früher nicht nur als Lichtquelle eingesetzt, sondern auch im Kontext von Feiern und Ritualen verwendet. Ihr ursprüngliches und festliches Licht führte dazu, dass sie in verschiedenen Religionen auch bei Trauerriten verwendet wurden.Im christlichen Kontext wird die Trauerkerze vor allem mit Jesus Christus in Verbindung gebracht. Dieser ist nach christlichem Verständnis das Licht der Welt. Seine Liebe ist stärker als der Tod. Nach dem Glauben des Christentums hat Jesus in seiner Auferstehung den Tod überwunden und damit das Licht des Lebens für immer der Dunkelheit des Todes entgegengestellt. Im Judentum gibt es den festen Brauch, beim Tod eines Menschen eine Totenkerze zu entzünden, die im Rahmen der Totenwache bis zur Einsargung des Verstorbenen brennen soll.

    Im Islam sind spezielle Totenkerzen nicht in der Tradition verankert. Kerzen wird hier weder eine symbolische noch eine religiöse Bedeutung zugemessen. Dennoch spricht nichts dagegen, auch im Islam beim Tod eines Menschen eine Kerze zu schenken oder zu entzünden, solange dies nicht aus abergläubischen Gründen geschieht oder als Kopie eines christlichen Brauchs.

    Die Symbolik der Trauerkerze ist also nicht auf eine bestimmte Religion beschränkt. Eine in Trauer entzündete Kerze ist ein offenes Trauersymbol, das über Religionsgrenzen hinweg verstanden wird.

    Trauerkerzen eignen sich daher gut als Geschenk für Trauernde, was in vielen Kulturen und Religionen auch ohne große Worte verstanden wird.

     

     

    Welche Symbole eignen sich für Trauerkerzen?

    Eine Kerze ist ein Zeichen für Wärme, Licht und Leben. Eine Trauerkerze bringt daher den Wunsch zum Ausdruck, dass das Leben des Verstorbenen nicht im Dunkeln bleiben soll. Gleichzeitig macht eine Trauerkerze auch den Trauernden deutlich, dass sie nicht im Dunkel der Trauer stehen bleiben sollen, sondern dass auch für sie bald wieder ein neues Licht leuchten wird. Im Grunde genommen wirkt eine Trauerkerze mit ihrer Symbolik so bereits für sich. Dennoch gibt es viele Symbole, die gut auf eine solche Kerze passen und den Wunsch nach Licht und Leben für den Verstorbenen, aber auch die trauernden Angehörigen auf passende Weise zum Ausdruck bringen:

    • Kreuz: Das Kreuz ist eines der beliebtesten christlichen Symbole auf Trauerkerzen. Es steht zum einen für den Tod Jesu am Kreuz, aber auch für seine Auferstehung. Es verheißt dem Glaubenden, dass der Tod nicht das Ende ist, sondern die Auferstehung und das Leben in Gottes Gegenwart.
    • Betende Hände: Dieses Symbol stammt von einem bekannten Motiv des Malers Albrecht Dürer. Es steht für das Gebet für den Verstorbenen, aber auch für die Zuversicht des Glaubenden, dass der Tod nicht das Ende ist.
    • Engel: In einem alten christlichen Hymnus, der oft bei Beerdigungen gesungen wird, heißt es: „Zum Paradies mögen Engel dich begleiten, die heiligen Märtyrer dich begrüßen und dich führen in die Heilige Stadt Jerusalem.“ Engel gelten nach christlichem Verständnis als Boten Gottes. Wie gute Helfer und Begleiter wollen sie die Verstorbenen aus dem Tod in den Himmel und in die Nähe Gottes führen.
    • Taube: Die Taube steht im Christentum für den Heiligen Geist. Das Symbol der Taube ist jedoch noch älter und reicht zurück bis in die Antike. Wie die Taube dem Himmel entgegenfliegt, so gleicht auch die Seele des Menschen nach antikem Verständnis einem Vogel, der den toten Körper verlässt und in ein neues Leben fliegt.
    • Sanduhr: Die Sanduhr ist ein Symbol für die Lebenszeit, die endlich und kostbar ist. So wie der Sand in der Sanduhr verrinnt, muss auch das menschliche Leben einmal zu Ende gehen. Die Sanduhr steht darüber hinaus aber auch für schöne und kostbare Erinnerungen an Erlebnisse, die man in der gemeinsamen Lebenszeit miteinander erleben durfte.
    • Rose: Die Rose ist das Zeichen der Liebe, die stärker ist als der Tod. Denn dort, wo Menschen in Liebe verbunden sind, bleiben Erinnerungen und Gefühle selbst über den Tod hinaus lebendig.
    • Radkreuz: Das Rad- oder Sonnenkreuz ist ein christliches Symbol, das zum Ausdruck bringt, dass Gott einen Menschen während seines gesamten Lebens begleitet. Es bringt zum Ausdruck: Gott ist dir nah bis zum Ende aller Zeit.
    • Feder: Die leichte Feder ist ein Symbol für das Jenseits. So leicht wie eine Feder davonschwebt, soll auch der Verstorbene befreit von aller Krankheit und allem Leid hinüberschweben in ein neues Leben ohne Sorgen und ohne Schmerz.
    • Baum: Der Baum ist ein alttestamentliches Symbol. Dort heißt es: „Denn für den Baum besteht noch Hoffnung: Ist er gefällt, so treibt er wieder, sein Sprössling bleibt nicht aus.“ (Hiob 14,7) Gleich einem verwundeten Baum soll auch das Leben des Verstorbenen im Jenseits neu aufblühen.
    • Blumen: Blumen stehen für Anmut und Schönheit. Sie sind deshalb ein Zeichen für gute Wünsche, die die Hinterbliebenen dem Verstorbenen mitgeben möchten, aber auch für wertvolle und besondere gemeinsame Erinnerungen, die kostbar sind wie eine schöne Blume.